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Datenschutz-Schulung für Beschäftigte

Die Schulung der Beschäftigten ist wichtig. Denn sie trägt wesentlich zur Einhaltung des Datenschutzes im Unternehmen bei.

Rechtsgrundlage Mitarbeiterschulung zum Datenschutz

Zwar gibt es kein Recht des Mitarbeiters auf Schulung. Aber eine Pflicht des Arbeitgebers zur Schulung. Zum Beispiel dann, wenn sich Gesetze ändern. Und wenn der Mitarbeiter deshalb seine Aufgaben nicht mehr fehlerfrei erfüllen kann.

Die Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) ist ein solcher Fall. Aber und eine Vielzahl weiterer nationaler oder europäischer Gesetze aus unterschiedlichen Gebieten des Rechts zum Datenschutz. Diese sind für den Mitarbeiter nicht leicht zu verstehen. Dazu kommen noch weitere Regeln im Unternehmen selbst (zum Beispiel Arbeitsanweisungen oder Betriebsvereinbarungen).

Mitarbeiter sind deshalb zu schulen. Und das regelmäßig. Art. 39 Abs. 1 lit. b DS-GVO spricht deshalb von einer Sensibilisierung und Schulung der an der Verarbeitung beteiligten Mitarbeiter. Dass Schulungen durchgeführt werden, darauf achtet der Datenschutzbeauftragte (DSB).

Was eine Datenschutz-Schulung ist

Was eine Schulung genau sein soll, sagt der Gesetzgeber jedoch nicht. Weder in der DS-GVO. Noch in den Erwägungsgründen zur DS-GVO. Der Duden versteht unter Schulung die intensive Ausbildung. Die Vervollkommnung, einen Lehrgang oder einen Kurs. Zudem finden sich dort eine Reihe synonymer Begriffe wie Einführung, Unterweisung, Einweisung, Fortbildung. Aber auch Weiterbildung und Perfektionierung im Rahmen von Kursen, Lehrgängen oder Seminaren.

Wir verstehen die Schulung der Mitarbeiter als Maßnahme zur Vermittlung praktischen Wissens zum Datenschutz an den Mitarbeiter zur Bewältigung der Aufgaben. Ziel ist also die Rechtskonformität im beruflichen Alltag.

Inhalt einer Datenschutz-Schulung

Datenschutz SchulungUnsere Schulung besteht immer aus einem theoretischen Teil. Ergänzt durch einem handlungsorientierten und praktischen Teil.

Im theoretischen Teil findet eine Sensibilisierung des Mitarbeiters statt. Und eine Erklärung der wichtigsten Begriffe und Gesetze. Jeweils erklärt an Beispielen aus der Praxis. Wiederholungen wirken zudem dem Vergessen entgegen.

Der praktische Teil ist an die Aufgaben des Mitarbeiters angepasst. Hier folgen Beispiele, Übungen und Empfehlungen. Abläufe aus der Arbeit werden datenschutzgerecht gestaltet. Mitarbeiter werden entsprechend ihren Aufgaben angesprochen. So sind zum Beispiel Mitarbeiter aus der Abteilung Personal mit anderen Inhalten zu schulen als Mitarbeiter aus dem Vertrieb. Eine Arztpraxis verarbeitet andere personenbezogene Daten als ein Handelsunternehmen. Schulungen sind deshalb branchen- und aufgabenbezogen.

Ein Zertifikat belegt die Teilnahme. Oder, im Falle einer bestandenen Wissensüberprüfung, wir die Teilnahme mit einem Wissenszertifikat abgeschlossen.

Übrigens: Wir halten die Schulung nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch.

Umfang einer Datenschutz-Schulung

Schulungszeit ist Arbeitszeit. Denn datenschutzkonforme Handlungen des Mitarbeiters festigen den Datenschutz im Unternehmen. Und sie schützen letztlich auch vor einem Bußgeld und einem Verlust der Reputation. Deshalb richtet sich der Umfang nach dem Nötigen. Dieser wird vor einer Schulung ermittelt. Basis- und Vertiefungskurse (Spezialkurse) stehen zur Auswahl.

Methoden der Datenschutz-Schulung

Webinare können jederzeit und an jedem Ort durchgeführt werden. Dennoch bieten wir zusätzlich Gruppen- oder Einzelschulungen an. Der Wunsch des Mitarbeiters, die Komplexität des Inhalts und die Dauer einer Schulung sind hier entscheidend.

Kosten einer Datenschutz-Schulung

Die Kosten einer Schulung sind abhängig von der Anzahl der Teilnehmer. Die Kosten werden aber auch bestimmt durch den zeitlichen Umfang der Schulung. Darüber hinaus hat auch der Grad der Spezifizierung des Lerninhalts einen signifikanten Einfluss auf die Kosten. So sind einführende und allgemeine Schulungen durchweg günstiger als spezielle Schulungen für die Personalabteilung (HR), die IT-Abteilung, den Betriebsrat (BR) oder den Konzernbetriebsrat (KBR). Darüber hinaus bieten wir auch spezielle Schulungen an. Zum Beispiel für Ärzte und Pflegekräfte.

Webinare bieten wir zu einem Pauschalpreis pro Teilnehmer an.

Zeitpunkt einer Datenschutz-Schulung

Der Zeitpunkt der Schulung liegt im besten Fall vor Beginn der Arbeit. Denn die Schulung versetzt den Mitarbeiter in die Lage, seine Tätigkeit datenschutzkonform zu erfüllen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Mitarbeiter sich nicht rechtskonform verhält. Und für dieses Organisationsverschulden haftet auch der gesetzliche Vertreter der Unternehmung.

Checkliste einer Datenschutz-Schulung

Eine Schulung sollte mindestens folgende Kriterien erfüllen:

  • Sie vermittelt theoretische und praktische Kenntnisse und
  • bietet deshalb auch unterschiedliche Lerninhalte an.
  • Sie enthält zudem praktische Handlungsempfehlungen und
  • nutzt eine Vielzahl von realen Beispielen.
  • Dabei orientiert sie sich an den Kenntnissen der Teilnehmer und
  • an deren Wünschen und Erfahrungen.
  • Im Ergebnis schließt sie mit einer Überprüfung des Erlernten ab.

Kontakt zum Datenschutzbeauftragten

Nutzen Sie also die Vorteile unseres externen Datenschutzbeauftragten. Nehmen Sie Kontakt zum Datenschutzbeauftragten auf. Wir erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot.

FAQ zum Datenschutz

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