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Ausbildung zum Brandschutzhelfer (BSH)

Der Brandschutzhelfer kennt die wesentlichen Elemente des vorbeugenden Brandschutzes. Er kennt zudem die betriebliche Organisation des Brandschutzes. Und er unterstützt den Brandschutzbeauftragten. Außerdem beherrscht er die Funktions- und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen. Also zum Beispiel von Feuerlöschern, Handfeuermeldern und Wandhydranten. Er stützt den vorbeugenden Brandschutz durch eine Kontrolle bei Arbeiten mit Feuer oder Hitze. Er kennt die Gefahren die durch Brände entstehen. Und er weiß, wie im Brandfall zu reagieren ist. Er hilft also auch bei der Bekämpfung bei Entstehungsbränden. Und er weist die Feuerwehr ein.

Hierzu ist der Brandschutzhelfer auszubilden und alle drei bis fünf Jahre auch in praktischen Übungen zu schulen. Denn der Unternehmer muss Maßnahmen treffen, die es den Beschäftigten bei unmittelbarer erheblicher Gefahr ermöglichen, sich durch sofortiges Verlassen der Arbeitsplätze in Sicherheit zu bringen. Sie steht es in § 22 Absatz 2 der DGUV Vorschrift 1.

Die Pflicht zur Benennung eines oder mehrerer Brandschutzhelfer richtet sich einerseits nach der Zahl der Beschäftigten im Betrieb. Und andererseits an den bestehenden besonderen Gefahren im Betrieb. So der Text in § 10 Absatz 2 Satz 2 des ArbSchG.

Umfang der Ausbildung zum Brandschutzhelfer

praktische Übung FeuerlöscherIn der Ausbildung zum Brandschutzhelfer vermitteln wir

  • zunächst die einzelnen Aufgaben des Brandschutzhelfers.
  • Sodann erläutern wir sowohl die Grundzüge des Brandschutzes.
  • Und auch die betriebliche Organisation des Brandschutzes.
  • Wir erläutern zudem die Art der Zusammenarbeit mit dem Beauftragten für den Brandschutz.
  • Danach gehen wir die Funktion und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen. So gehen wir zum Beispiel auf die Funktion von Feuerlöschern und Wandhydranten ein.
  • Wir vermitteln auch die durch Brände realisierten Gefahren und
  • das richtige Verhalten im Brandfall.
  • In praktischen Übungen wird der richtige Umgang mit Feuerlöschern geprobt. Hierzu verwenden wir einen speziellen Übungsfeuerlöscher.
  • Die Ausbildung schließt mit einem Zertifikat ab.

Die Inhalte der Ausbildung orientieren sich an den Empfehlungen der DGUV Information 205-023. Und an der ASR A2.2 Maßnahmen gegen Brände, die Teil der technischen Regeln für Arbeitsstätten ist.

Der Ort und Dauer der Ausbildung zum Brandschutzhelfer

Die Ausbildung erfolgt vor Ort im Betrieb Ihres Unternehmens. Denn auf diese Weise wird der Ablauf der Arbeit im Betrieb so wenig wie möglich gestört. Zudem dauert die Ausbildung in der Regel nur zwischen einem halben und einem Tag.

Benötigte Anzahl von Brandschutzhelfern

Als Brandschutzhelfer sind rund fünf Prozent der Beschäftigten zu benennen. So die Faustformel nach 7.3 Absatz 2 Satz 1 der ASR A2.2 Maßnahmen gegen Brände, die Teil der technischen Regeln für Arbeitsstätten ist. Eine größere Anzahl von Brandschutzhelfern kann jedoch in Bereichen mit erhöhter Brandgefährdung oder bei der Anwesenheit vieler Personen oder bei Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie bei großer räumlicher Ausdehnung der Arbeitsstätte erforderlich sein. Zudem ist auch der Schichtbetrieb oder die Abwesenheit einzelner Helfer im Brandschutz zu berücksichtigen. Die Anzahl von fünf Prozent bezieht sich zudem immer auf die anwesenden Brandschutzhelfer. Abwesenheiten ergeben sich aus Fortbildung, Urlaub und Krankheit. Dies ist zu kalkulieren. So dass eventuell eine größere Anzahl notwendig ist.

Kosten der Ausbildung zum Brandschutzhelfer

Für die halb- und die ganztägige Ausbildung berechnen wir nur eine geringe Pauschale pro Teilnehmer.

Kontakt zum Brandschutzbeauftragten

Nutzen Sie also die Vorteile unseres externen Brandschutzeauftragten auch bei der Ausbildung Ihrer Brandschutzhelfer. Nehmen Sie Kontakt zum Brandschutzbeauftragten auf. Wir erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot.